Krankenkassenleistungen

Alle Leistungen der Krankenversicherung die im Vertrag zwischen den Verbänden der ambulanten Pflegediensten und den Kostenträger abgeschlossen sind.

Pflegeversicherungsleistungen

Alle Leistungen die zwischen den Verbänden der ambulanten Diensten und den Pflegekassen vertraglich abgeschlossen sind.

Palliativ - Pflege

Der Ambulante Pflegedienst Andreas Ahlbach ist seit 2006 Mitglied und Kooperationspartner im Palliativ Netzwerk Limburg-Weilburg. Als spezialisierter Pflegedienst arbeitet er im Verbund mit Schmerztherapeuten, Hausärzten, Therapeuten und Institutionen zusammen. 

Fast alle Menschen haben den Wunsch – wenn es irgend geht – so lange wie möglich in ihrer Häuslichkeit zu leben und in ihrem häuslichen und sozialen Umfeld zu sterben. Dies setzt aber voraus, dass ein funktionierendes Netzwerk an spezialisierten Leistungserbringern vorhanden ist, um die betroffenen Menschen und aber auch deren Angehörigen zu unterstützen

Im Landkreis Limburg-Weilburg leben ca. 174.000 Menschen. Zur Begleitung kranker und sterbender Menschen und deren Angehöriger existieren bereits diverse Versorgungs- und Beratungsstrukturen (z.B. Hospizdienste Limburg e.V., Dehrner Krebsnothilfe e.V.). Um die Koordination und die Zusammenarbeit zwischen den unterschiedlichen Strukturen und Leistungserbringern zu optimieren ist die Bildung eines sektorenübergreifenden, multiprofessionellen Teams als ambulantes Palliativ-Netzwerk notwendig. Durch die Zusammenarbeit im Palliativ – Netzwerk wird sich die ambulante Versorgung von Palliativpatienten verbessern.

Ziel des ambulanten Palliativ-Netzwerkes ist es, in der schwierigen Lebensphase, die Versorgungsgrenzen zu überwinden und möglichst ohne Zeit- und Reibungsverlust, die nötige kompetente Hilfe zu organisieren und zu erbringen.

Palliativmedizin und Schmerztherapie

In Deutschland erkrankt jeder vierte an Krebs. Diese Zahl wird sich in den nächsten Jahren auf bis zu 40 % der Gesamtbevölkerung steigern. In Abhängigkeit von Tumor- und Metastasenlokalisation sowie dem Tumorstadium leiden 50 – 80 % der Patienten an Schmerzen. 
Effektive Schmerztherapie muss deshalb eine vorrangige Aufgabe und Bestandteil jeder Palliativmedizin sein, und zwar nicht nur in der Terminalphase, sondern in jedem Stadium der Tumorerkrankung. So lange es medizinisch sinnvoll ist, steht selbstverständlich eine Kausaltherapie immer im Vordergrund jeder Krebstherapie. Begleitend muss aber bereits frühzeitig eine Schmerztherapie einsetzen, um so Lebensqualität bis zum Ende zu ermöglichen. Steigende Lebenserwartung, die Zunahme von Singlehaushalten und der aktuelle Rückgang der Geburten wird die medizinische und pflegerische Betreuung von Schwerstkranken mit weit fortgeschrittenen Erkrankungen und begrenzter Lebenserwartung in den nächsten Jahren zunehmend verschlechtern.

Untersuchungen zeigen, dass die überwiegende Zahl der betroffenen Patienten in der Terminalphase ihrer Erkrankung zuhause bleiben möchten. Dort sind sie jedoch medizinisch oft weitgehend unterversorgt und allein gelassen. Bei sinnvoller Bündelung aller möglichen Maßnahmen und Schaffung palliativmedizinischer Strukturen können jedoch die quälenden Symptome, die die Lebensendphase oft bestimmen, durchaus für Patienten erträglich gestaltet werden, so dass ein Leben bis zum Lebensende in Würde und Schmerzarmut möglich ist. Die wesentlichen Symptome, unter denen Tumorpatienten in der Lebensendphase leiden, sind Schwäche, Schmerzen, Atemnot und Ängste. Gerade das Zusammenwirken von freiwilligem Hospizdienst sowie medizinischer und pflegerischer Kompetenz kann hier hilfreich sein.

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